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Relais Technik

 

Die gesamte Relaistechnik wurde in einem hermetisch dichten Aluminium Druckguss Gehäuse untergebracht: 52cm x 38cm x 13cm. Die Leistungsaufnahme des gesamten Repeaters aus dem Stromnetz beläuft sich bei Empfangsbetrieb auf 18W, bei Sendebetrieb auf etwa 50W. Diese günstigen Werte lassen sich nur durch den Einsatz von Schaltnetzteilen erreichen. Duplexer, Vorverstärker, Bandpassfilter für den Empfänger und Bandpassfilter für den Sender sind außerhalb des Gehäuses angeordnet. Unsere Technik fand in dem zur DFS gehörenden Bereich auf der Wasserkuppe in einem klimatisierten Raum Platz.

 
Fotos vom 10.01.06


 
Fotos vom 20.01.06

Sender

 

Als Sender verwenden wir ein kommerzielles, quarzgesteuertes Modul der Firma Storno: TX662. Die Senderleistung beläuft sich auf maximal etwa 8W. Die Betriebsspannung für das Sendermodul beträgt 24V, Pluspol an Masse. Für die Ansteuerung durch den Repeater Controller sind also einige Anpassschaltungen erforderlich. Diesen Aufwand nehmen wir aber in Kauf, denn Frequenzsynthese kommt wegen des ungünstigen Rauschverhaltens des Senders nicht in Betracht. Nur 7,6 MHz unterhalb der Senderfrequenz arbeitet unser Hauptempfänger; der Zusatzempfänger läuft sogar nur 475 kHz oberhalb der Senderfrequenz. Im Gegensatz zum Hauptempfänger, der über die Sendeantenne betrieben wird, ist der Zusatzempfänger an eine auf das Köterberg Relais ausgerichtete Yagi Antenne angeschlossen.. Mittels eines kommerziellen Duplexfilters der Firma Procom werden Sender und Hauptempfänger entkoppelt. Dieser Duplexer hat Notchfilter Eigenschaften, so dass jede Unsauberkeit des Senders unsere Empfänger beeinträchtigen würde. Außerdem durchläuft das Sendersignal ein Topfkreis Filter, so dass wir ganz sicher sein können, das sich im Bereich der in unmittelbarer räumlicher Nachbarschaft betriebenen Flugfunkeinrichtungen der DFS keine Nebenaussendungen einstellen. Die möglichen Regressforderungen, die sich aus von uns verursachten Beeinträchtigungen des Flugverkehrs am Frankfurter Flughafen ergeben könnten, würden unseren Etat bei weitem überschreiten.

 

 

Empfänger

 

Die beiden Empfänger bestehen aus modifizierten Geräten der Firma Motorola: GM1200. Diese Geräte wurden so umgebaut, dass ein Rauschsperren Kriterium nach außen geführt wird. Auf diese Weise verständigen sie sich mit der Relais Steuerung. Ohne Vorverstärker öffnet die Rauschsperre dieser Empfänger bei – 120dBm, mit Vorverstärker (GAS-Fet, Firma SSB-Electronic) kommen wir auf – 130dBm. Diese Geräte liefern eine saubere Niederfrequenz und zeichnen sich durch gute Großsignal Festigkeit aus. Um Störungen durch in unmittelbarer Nachbarschaft (Frequenz und Ort) arbeitende Bündelfunk Einrichtungen zu vermeiden, wurde ein aufwändiges Bandpassfilter aus dem ehemaligen C-Netz Bereich in den Empfangszweig eingeschleift.
 

 

 

 

 

Kurz INFO

Eingabe:  431,350 Mhz
Ausgabe: 438,950 Mhz
QTH: Wasserkuppe
Locator: JO40XL
09° 56' 10" / 50° 29' 55
Antennenhöhe in: 970m
Kopplung mit
DB0KB    439,425 Mhz
DB0WUR 438,550 Mhz
 
 

 

Relais DB0KB im Weserbergland

Relais DB0KB
439.425 Mhz

Design by Michael Wolff - Januar 2006